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Letzte Chance für unsere Rente

2. März 2010 von Alexander Fischer

Am 7. März ist es soweit, wir stimmen über eine weitere Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes ab! Doch warum ist diese Senken, gerade für die junge Generation, so enorm wichtig?

Die erwartete Lebensdauer steigt stetig an. Ein Kind, dass im Jahr 2010 auf die Welt kommt, hat eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Nun muss das angesparte Kapital der 2. Säule länger halten und muss somit anders verteilt werden. Würde diese Anpassung nicht gemacht, würde über kurz oder lang ein enormes “Rentenloch” in der PK entstehen. Dieses müsste dann durch den Steuerzahler oder noch schlimmer, druch höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge, wieder gedeckt werden. Wie erkläre ich einem Jungen, dass er höhere Beiträge bezahlen muss, am Ende des Tages aber nicht mehr erhält?

Zum Anderen erwirtschaften die Pensionskassen, mit den Anlagen auf dem Kapitalmarkt, Zinsen, welche ein nötiger Bestandteil in der Finanzierung darstellen. Die Kassen müssten heute ein Zinssatz von rund 5% an der Börse erwirtschaften. Das ist schon möglich, aber nicht ohne ein enormes Risiko mit unseren Geldern einzugehen!

Darum empfehlen ihnen die Jungfreisinnigen ein JA zum BVG-Umwandlungssatz am 7. März 2010!

Abstimmungsparolen 7. März 2010

19. Januar 2010 von Alexander Fischer

Die Jungfreisinnigen Baselland trafen sich am 18. Januar 2010 zu ihrer Generalversammlung, um über die Abstimmungsthemen vom 7. März 2010 zu debattieren.

Kontrovers diskutiert wurden vor allem die Initiative zum Tierschutzanwalt und die kantonale Vorlage zur Änderung des Gastgewerbegesetzes. Die JFBL sehen nicht ein, warum der Bund mit einem Gesetz die Kantone zu etwas zwingen will, was bereits jetzt kantonal möglich ist, somit lehnt sie die Tierschutzanwalts-Initiative ab. Prävention bei Alkohol ist aus Sicht der JFBL ein wichtiges und dringendes Thema in unserem Kanton. Dies jedoch durch mehr Bürokratie und Einschränkungen in Gastrobetrieben zu erzwingen, ist der falsche Weg. Besser wäre hier ein verschärftes Bussensystem, für Betriebe, die Alkohol an unter 16-Jährige ausschenken.

Befürwortet wird der Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen. Einstimmig unterstütz die JFBL die Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf 6.4%. Für eine langfristig sichere und stabile 2. Säule ist eine Senkung unausweichlich. Die Jungen sollen nicht wegen Forderungen der Gewerkschaften bluten, deshalb empfehlen die Jungfreisinnigen ein JA zur Senkung des BVGMindestumwandlungssatzes am 7. März 2010.

Rentenloch verhindern!

11. Januar 2010 von Alexander Fischer

Am 7. März 2010 wird über die Senkung des Umwandlungssatzes von 7% auf 6.4% abgestimmt. Bereits 2003 wurde beschlossen den Mindestumwandlungssatz auf 6.8% zu senken. Da aber die Lebenserwartung seit dem gestiegen sind, und die Renditen der Pensionskassen immer magerer ausfallen, reicht dies nicht mehr aus. Der Bundesrat hat hier das Problem früh erkannt und sich nicht auf Spielchen ausgelassen. Ab 2016 soll der neue Umwandlungssatz gelten.

Würde diese Anpassung des Umwandlungssatzes nicht gemacht, wären unsere Pensionskassen und ihre Versicherten gefährdet! Auf keinen Fall wollen wir die Pensionskassen dazu verleiten, hohe Risiken mit ihren Anlagen einzugehen und somit das angesparte Kapital der Rentner aufs Spiel zu setzten. Die Gegner sprechen von einem volkswirtschaftlichen Schaden, dies zeugt davon, dass sie das Problem überhaupt nicht verstanden haben. Müssten Arbeitnehmer und junge Leute, mit einem knappen Budget, mehr bezahlen, würde das einen grösseren Schaden anrichten! Und würde dieser Abgabesatz einmal nicht mehr genügen, würde man ihn einfach wieder erhöhen?

Nur ein fairer und angepasster Mindestsatz schützt die Renten der 2. Säule für alle langfristig; darum JA zur Senkung des Umwandlugssatzes am 7. März 2010!