Am 29.11.2009 stimmen wir über die eidgenössische Volksinitiative vom 8. Juli 2008 “gegen den Bau von Minaretten” ab. Die Initianten wollen den Bau von Minaretten in der Schweiz verbieten.
Wer heute ein Minarett bauen will, muss auf dem ordentlichen Weg eine Baubewilligung beantragen. Dabei wird auch die Verträglichkeit mit dem Ortsbild in den geschützten Ortskernen geprüft. Es ist also bereits heute nicht möglich, dass plötzlich in allen Dörfern neben der Kirche ein Minarett steht.
Ein Verbot von Minaretten steht im Widerspruch zu zentralen Werten der schweizerischen Rechtsordung wie der Religionsfreiheit. Aus liberaler Sicht ist dieses unnötige Verbot sowieso abzulehnen.
Deshalb lehnen die Jungfreisinnigen Baselland diese unnötige und gefährliche Initative entschieden ab.
Zu Recht soll die Schweiz geschützt werden, vor unnötigen Regelungen von denen wir reichlich haben. Es geht schon lange nicht mehr um ein Gebäude sondern um einen Glauben. Geschickt hat dies der Macher der ersten Minarettplakate eingefädelt. Mit dem Deckmantel Minarett- Bauverbot zündelt er geschickt an der Lunte “Glauben” worum es aber nicht geht! Wir müssen nicht für oder gegen eine Religion abstimmen.
Unsere Medien werden die Schweiz im In- und Ausland so schlecht verkaufen ( so wie sie es immer schaffen scharf gegen das eigene Land zu schiessen) dass die Schweiz am Ende nicht mehr als neutrales Land, stolz rote Farbe und ein weisses Kreuz in seiner Flagge zeigen darf, weil dritte nicht mehr an präzise Uhren und feine Schoggi denken, sondern an Plakate mit Schwarzen Schafe, Steuerbetrüger im Ausland, Richter über Glauben….
Ein Nein zum Minarett-Verbot zeugt von Professionellem handeln und zukunftsorientiertem Denken. Religion hat nichts in der Politik verloren, überall wo dies nicht der Fall ist herrscht Gewalt und Krieg!