Die GSoA lancierte gestern eine Initiative, die die Wehrpflicht aufheben soll. Sie nutzt den Zeitpunkt des schwindenden Rückhalt in der Bevölkerung aus und behauptet, dass man Katastrophen mit einem freiwilligen Zivildienst begegnen kann.
Ein Problem der Armee ist, dass es sich für viele junge Erwachsene offensichtlich nicht mehr lohnt, Militärdienst zu leisten. Im Gegensatz zu früher wird der Militärdienst zu einem Karrierehindernis. Hier ist auch die Wirtschaft gefragt, wenn sie das Milizprinzip erhalten will. Es braucht wieder Anreize mindestens eine RS zu absolvieren.
Die Armee muss schauen, dass sie effizienter wird. Wenn ein Soldat 3 Wochen im WK nichts zu tun hat, sinkt auch die Bereitschaft des Arbeitgebers ihn für diese Zeit ins Militär zu schicken.
Und die Medien sollen endlich aufhören, immer nur negativ von der Armee zu berichten. Es schadet der Motivation aller Beteiligten. Lieber würde ich einmal konkrete Lösungsvorschläge sehen, aber dies gehört leider zur momentanen Medienkultur.
Genau gleich negativ wird nämlich über Jugendliche berichtet.
Ansonsten wird sich bald die Schweiz mit einer Berufsarmee anfreunden müssen, was mit der momentanen Verbotskultur nicht gerade förderlich ist. Eine Berufsarmee wird man schneller gegen Demonstranten einsetzen.
Die GSoA will die Armee abschaffen, im Gegenzug zeigt sie aber keine konkreten Lösungsvorschläge, wie man die Schweizer Bevölkerung vor Bedrohungen und Katastrophen schützen könnte. Wenn Herr und Frau Schweizer in Zukunft keine Sicherheit haben wollen, dann bitte sofort diese Initiative unterschreiben. Bitte aber später nicht weinen, wenn man die Armee gebraucht hätte, denn die GSoA wird euch keine Sicherheit bieten.
Zu diesem Thema gibt es einen ausfuehrlichen Bericht: Siehe “www.vimentis.ch”