Schuldenwirtschaft der EU-Staaten

10. Mai 2010 von Olivier Martin

Wieder einmal werden Rettungspakete geschnürt. Diesmal nicht für Investmentbanken, sondern für Staaten, die eine jahrelange Schuldenwirtschaft hinter sich haben.

Die Rettungsaktionen der EU sind eher bedenklich, weil sie das Problem nicht im Kern anfassen. So wird der grosse Crash nur hinausgezögert und der Bevölkerung werden exorbitante Steuererhöhungen zugemutet. Eines ist klar, es braucht weniger Staat und eine Zurückbesinnung auf die Kernkompetenzen Bildung, Sicherheit und Gesundheit.

Schuldenwirtschaft kann man aber nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen. Ein sinnvolle Sanierung aller Staatshaushälter (auch in der Schweiz) ist unumgänglich.

1 Kommentar zu „Schuldenwirtschaft der EU-Staaten“

  1. Andreas Seiler sagt:

    Tragisch ist, dass die EU-Politiker nun die Schuld an der Euro-Krise den Spekulanten zuschieben, statt die eigenen Fehler einzusehen.

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