Archiv für die Kategorie „Jugend“

Abstimmungsparolen JFBL für den 26. September 2010

19. August 2010 von Alexander Fischer

Die Jungfreisinnigen Baselland (JFBL) befanden am 18. August 2010 an ihrer Mitgliederversammlung über die nationalen und kantonalen Abstimmungen vom September 2010.

Die Bildung ist in der JFBL ein sehr zentrales Thema mit viel Gewicht! Gerade deshalb wurden die Abstimmungen zu HarmoS kontrovers diskutiert. Eine solide Schule und ein gesundes Bildungssystem liegt den Jungfreisinnigen am Herzen, dies wird jedoch mit HarmoS nicht erreicht. Im Gegenteil, es wird nicht harmonisiert sondern nur komplizierter gemacht. Die guten Bildungseinrichtungen im Kanton dürfen auf keinen Fall verschlechtert werden. Die JFBL lehnen alle fünf Vorlagen zu HarmoS einstimmig ab und erwarten gespannt die Diskussion um den Lehrplan 21.

Die andere kantonale Vorlage – „Weg vom Öl“ – löste bei vielen Kopfschütteln aus. Der Partei ist bewusst, dass für die Umwelt etwas getan werden muss. Dies sollte aber auf jeden Fall auf realistischer Basis geschehen. Der Gegenvorschlag des Landrates fand somit grossen Anklang.

Im Weiteren wurde die Revision der ALV (Arbeitslosenversicherung) angenommen.

***HEADLINE*** JFBL sagen 5xNEIN zu HarmoS

19. August 2010 von Alexander Fischer

An der Mitgliederversammlung vom 18. August 2010 hat die JFBL einstimmig zu allen Vorlagen von HarmoS NEIN gesagt. Dies ist unteranderem mit den Milionenausgaben und der Qualitätsverschlechterung unserer Schule zu begründen!

Die Partei wird aktiv am kantonalen Abstimmungskampf teilnehmen… weinende Kinder gibts ja genug!

NEIN zum Bildungskommunismus

Ist es Zeit für eine neue 68er-Bewegung?

3. Juni 2010 von Alexander Fischer

Ich bin, milde gesagt, genervt. Ein neues Verbot kam diese Woche zum “Verbotskalender” der Schweiz. Pokerturniere gelten fortan als Glücksspiele und unterstehen deshalb dem Glücksspielgesetz. Somit sind Casinos die Einzigen, welche öffentliche  Pokerturniere ausschreiben und veranstalten dürfen.

Weiter gilt seit dem 1. April in Basel, seit dem 1. Mai in Zürich und ab dem 1. Januar 2011 das generelle Rauchverbot in Lokalen. Darüber gestritten haben wir genug, ob es nun wirklich sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Sicher ist aber –> Ein weiteres VERBOT!

Zur Zeit werden in der ganz Schweiz Jugendliche, ich nenne es mal, diskriminiert. Ausgehverbot, Trinkverbot auf öffentlichen Plätzen, Polizeistunden um 2.00 Uhr und und und! An Bahnhöfen werden Jugendliche auf ihre Personalien überprüft, OHNE etwas getan zu haben! Angeblich der ….. wegen. Der was wegen?? Man weiss es nicht… Zudem haben alle Baselbieter noch das Grossaufgebot am Harassenlauf in Erinnerung!

Weiter ist die Diskussion eines sogenannten Killerspielverbots. Auch dies von Leuten heraufbeschworen, die keinerlei Ahnung dieses Metiers haben!

Auch wolln gwiss Politikr, dass Jugndlich nun inn Mdinführrschin rwrben, sonst dürfn dis nicht im Intrnt surfn… (Tut mir lid, hab grad rfahrn, dass di Politikr das Schribn ins “e” vrbotn habn)

Nun frag ich mich als libralr Mnsch, ob s nicht mal widr Zit für in nu 68r Bwgung wär!? So mit richtign Randaln und Jugndaufständn, wi man dis von 1968 kennt, um mal alln klar zu machn und zu zign, widiJugndlichnsobhandltwrdninunsrrsolibralnundfrihitlichnSchwiz….

“Killerspiele”- bald verboten?

19. März 2010 von Dominik Schneeberger

Heute überwies der Nationalrat zwei Motionen bezüglich “Killerspiele” an den Bundesrat. Die eine Motion stammt von CVP- Nationalrat Norbert Hochreutener, der “den Verkauf von Spielen mit gewalttätigem Inhalt an Kindern und Jugendlichen” verbieten möchte. Diese Motion wurde sogleich vom Ständerat mit 27 zu 1 Stimme angenommen und dem Bundesrat übergeben. Bedenken gab es jedoch bei der zweiten Motion der Nationalrätin Evi Allemann (SP). Sie fordert eine rigoroses Verbot von Produktion bis über Verkauf solcher Computerspielen. Trotz grossen Bedenken wurde auch dieser Vorstoss an den Bundesrat überwiesen.

Wieder einmal wurden Themen von Leuten diskutiert, welche in keiner Beziehung oder Abhängigkeit mit einem Sachverhalt stehen. Es ist für mich unklar, woher der National- und Ständerat die Ignoranz haben , solch’ ein Thema ernsthaft zu diskutieren und zusätzlich Verbote und Regelungen zu entscheiden können. Zudem frage ich mich, wer von diesen 246 Parlamentariern jemals ein “Killerspiel” oder ähnliches gespielt hat. Trotz alle dem hoffe ich, dass der Bundesrat einen vernünftigen Entscheid fällen und nicht Tausende von Spielern entmündigen wird.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/killerspiele_staenderat_motion_1.5245495.html

Letzte Chance für unsere Rente

2. März 2010 von Alexander Fischer

Am 7. März ist es soweit, wir stimmen über eine weitere Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes ab! Doch warum ist diese Senken, gerade für die junge Generation, so enorm wichtig?

Die erwartete Lebensdauer steigt stetig an. Ein Kind, dass im Jahr 2010 auf die Welt kommt, hat eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Nun muss das angesparte Kapital der 2. Säule länger halten und muss somit anders verteilt werden. Würde diese Anpassung nicht gemacht, würde über kurz oder lang ein enormes “Rentenloch” in der PK entstehen. Dieses müsste dann durch den Steuerzahler oder noch schlimmer, druch höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge, wieder gedeckt werden. Wie erkläre ich einem Jungen, dass er höhere Beiträge bezahlen muss, am Ende des Tages aber nicht mehr erhält?

Zum Anderen erwirtschaften die Pensionskassen, mit den Anlagen auf dem Kapitalmarkt, Zinsen, welche ein nötiger Bestandteil in der Finanzierung darstellen. Die Kassen müssten heute ein Zinssatz von rund 5% an der Börse erwirtschaften. Das ist schon möglich, aber nicht ohne ein enormes Risiko mit unseren Geldern einzugehen!

Darum empfehlen ihnen die Jungfreisinnigen ein JA zum BVG-Umwandlungssatz am 7. März 2010!

Heimspiel für die Jungfreisinngen am 1. Jugendparlament!

10. Januar 2010 von Alexander Fischer

Die Jungfreisinnigen Baselland (JFBL) haben am 7. November am ersten Jugendparlament teilgenommen. Alle Beteiligten haben sehr differenziert und sachlich, objektiv debattiert und viele sinnvolle Vorschläge zuhanden des Regierungsrates erfasst. Am Vormittag konnten die JFBL viele ihrer Gegenanträge zu den, doch eher schwammig formulierten, Anträgen der anderen Parteien, durchbringen. Die JFBL standen im Mittelpunkt der Diskussionen und wurden z.T. hart kritisiert, konnten aber am Ende ihren Ansichten regelmässig mit einer Mehrheit durchbringen.

Die ersten Emotionen gingen beim Thema der Jugendarbeitslosigkeit hoch. Mehr Subventionen durch den Staat konnten von den Jungfreisinnigen verhindert werden. Auch zum Thema Alkoholkonsum bei Jungen konnten die JFBL ihre liberale Position stark machen.

Des Weiteren wird für den Kanton Baselland auf Antrag der Jungfreisinnigen Fraktion (JFF) ein zweiter Ständerat gefordert. Die Regierung des Kantons wird aufgefordert, sich dafür einzusetzen.

Wegen der mangelnden Vorbereitung anderer Parteien, wurde die Diskussion zur Zusammenarbeit der beiden Basler Kantone unvorbereitet geführt und führte schnell zur Idee deren Fusion. Die JFF haben sich aber klar gegen dieses Vorhaben ausgesprochen.

Die Jungfreisinnigen begrüssen die Weiterführung dieses Jugendparlaments und bedanken sich beim Jugendrat für die professionelle Organisation.

Kinderfernsehen mit Billaggebühren

11. September 2009 von Alexander Fischer

Zur Zeit moderieren im Schweizer Fernsehen (SF) Kinder von 12 Jahren diverse Sendungen. Hääärzig – werden jetzt viele sagen. Jaja, das mag schon sein! Aber wenn man das Ganze mal nüchtern betrachtet, muss gesagt werden, dass sich das Fernsehangebot des SF zunehmend verschlechtert. Nicht nur, dass Fussballspiele der Super League seltener übertragen werden, müssen nun Kinder die Tagesschau, die Sendung PULS und weitere Sendungen moderieren. Was soll das? Wir sollen für das auch noch Gebühren bezahlen?

Wir sind uns einig, man muss den Kinder und Jugendlichen eine Plattform bieten, denn von alleine können sie sich kein Gehör verschaffen, oder dann nur negativ! Aber dies könnte auch anders erreicht werden. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) veranstaltet regelmässig Jugendsessionen in Bern. Bei diesen diskutieren Jugendliche über Themen der Jugendgewalt, über gefährliche Internetinhalte oder über Häusliche Gewalt.

Ausserdem hat das SF angekündigt die Gebühren zu erhöhen und mehr Werbung zu senden; auch hier frage ich mich, wie das rechtzufertigen ist! Nebenbei werden die Billetpreise der SBB erhöht und die Krankenkassengebühren, sowie die Sozialversicherungsbeiträge, werden woll kaum sinken. Unserer Jugend wird ein enormer Schuldenhaufen hinterlassen, wenn sich nicht drastisch was ändert!

Intressant auch die Diskussionen hier: http://www.blick.ch/unterhaltung/tv/ana-macht-sf-zum-schnuegel-fernsehen-127999

1818 – wem bringt das was!?

4. August 2009 von Alexander Fischer

Schon im vergangenen Jahr waren die Bemühungen der Baselbieter Regierung gross, das Gastgewerbegesetzt anzupassen und alle alkoholischen Getränke ab 18 Jahren zu verkaufen. Dieses Vorhaben scheiterte einerseits an der Tatsache, dass der Kanton Basel-Stadt nicht mitziehen wollte und andererseits, weil die Idee auf grosse Abneigung gestossen ist! Nun kommt die Regierung und rollt das Thema nochmals auf! Die ganze Problematik liegt darin, dass diese Regelung niemandem etwas bringt. Wenn jetzt schon die Gesetze nicht eingehalten werden können, wie sollen strengere Gesetze helfen. Und dem Jugendschutz ist damit auch nicht gedient! Wie steht ihr dazu?

Die Jungparteien als neue Stärke!

13. Juli 2009 von Alexander Fischer

Bei den Abstimmungen zu den Biometrischen Pässen hat man gesehen, wie viel die Jungparteien in der heutigen politischen Welt ausmachen. Nur durch das Engagement dieser jungen Leute konnte so ein knappes Resultat erzielt werden. Das heisst für mich auch, dass mehr Junge Leute abstimmen und wählen gehen! Dies ist sehr positiv, jedoch reicht dieser Anteil noch bei weitem nicht!

Ich mache mir bis zu den kommenden Abstimmungen zur Aufgabe, weitere Jugendliche dazu zu bewegen, abstimmen zu gehen. Es ist nicht zu letzt genau ihre Zukunft über die wir entscheiden! Aber wie kann ich diese Gleichgültigkeit von jungen Menschen, gegenüber „langweiligem politischem Kram“ durchbrechen? Zuerst werde ich mit meinen Freunden und Kollegen reden, herausfinden, warum sie dies nicht interessiert. Durch ein solches Gespräch konnte ich schon viele zum abstimmen bewegen.

Weiter werde ich mit meiner Partei versuchen, in einem gemeinsamen Projekt mit anderen Jungparteien, Jugendliche und junge Menschen an die Urne zu holen. Wie ich das anstellen werde, steht noch in den Sternen geschrieben. Jedoch sei gesagt, dass ich alles tun werde, dass auch diejenigen über die Zukunft abstimmen, die es betrifft…

Schüler an die Kette!?

12. Juli 2009 von Alexander Fischer

Die tragischen Vorkommnisse mit Küsnachter Schülern in München haben den Ruf nach mehr Informationen betreffend Straffälligkeiten über Schülerinnen und Schüler aufkommen lassen. Leider stellt niemand die Frage, was mit diesen Informationen geschehen soll. Müssen Lehrpersonen Schüler anketten, damit sie keine Probleme verursachen? Darf man dann Schüler gar nicht mehr auf Schulreisen mitnehmen? Oder wollen am Ende Lehrpersonen gar nicht mehr Informationen, da sie in einem Schadenfall Verantwortung übernehmen müssten?

Eine Lehrperson muss seine Schülerinnen und Schüler jederzeit objektiv beurteilen können. Dies darf nicht durch Strafregisterauszüge vernebelt werden. Gelangen derartige Informationen zu den übrigen Schülern so kann auch eine soziale Ausgrenzung stattfinden.

Am Ende stellt sich dann noch die Frage, ob Schülerinnen und Schüler, bzw. deren Eltern, nicht auch über Verurteilungen der Lehrpersonen informiert werden müssen. Besonders in Fällen betreffend Pädophilie oder sexuelle Belästigung.

Aus diesen Gründen stehen die Jungfreisinnigen Baselland einer Informationsweitergabe an Lehrpersonen kritisch gegenüber.